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Gemeindeportrait

Zapfendorf

Zapfendorf

ist seit altersher Rastplatz für Reisende. Durch die Lage an einem Transportweg entlang des Mains, von Sachsen und Thüringen nach Bayern und weiter nach Süden und Westen, war der Ort im Oberen Maintal stets Durchgangsstation auf den damals noch zeitraubenden Reisen.

Auf dem Main, der unmittelbar an Zapfendorf vorbeifließt, wurde Holz vom Frankenwald bis zum Rhein und sogar noch weiter bis Rotterdam transportiert.

Bereits in der Frühgeschichte sollen Menschen hier Rast gemacht haben, wie Funde aus der Bronzezeit belegen.

Heute bietet der Markt Zapfendorf sich seinen Gästen als Ausgangsort für kleine und große Ausflüge an. Für Wanderungen bietet sich das Maintal und die idyllischen Dörfer der Umgebung geradezu an. Sportbegeisterte finden in und um Zapfendorf zahlreiche Betätigungsfelder: So ist das Warmwasser- und Freizeitbad "Aquarena" u. a. mit Riesenrutsche und Sprungbecken heiß begehrt, Tennisplätze sind gleich nebenan. Eine Reithalle ist genauso vorhanden, wie das Sport- und Freizeitzentrum mit Fußball- und Abenteuerspielplatz. Ein 18-Loch-Golfplatz ist nur wenige Autominuten entfernt und der Main mit den angrenzenden Seen lockt Angler und Bootfahrer.

Zapfendorf ist verkehrsmäßig günstig gelegen, mit der Bahn, dem Auto oder dem Fahrrad gut zu erreichen. Schnell kommt der Gast auch in die alte Kaiserstadt Bamberg, zur Veste Coburg, zum Thermalsolebad "Obermain-Therme", zur Wallfahrtsbasilika Vierzehnheiligen, zum Kloster Banz, zum Staffelberg, zur Giechburg mit Gügel und zu vielen weiteren interessanten Ausflugszielen.

Was den Besuchern gut bekommt, ist für den "Zapfendorfer" schon selbstverständlich. Ständig ist man bemüht, die Wohnqualität weiter zu fördern. Dorfverschönerung wird aktiv betrieben, wie die Bundes-"Golddörfer" Oberleiterbach und Roth belegen. Neue, ruhige Siedlungsgebiete sind ausgewiesen, Handel und Gewerbe bieten Arbeitsplätze und stellen die Versorgung mit allen wichtigen Grundbedürfnissen sicher. Die Gastronomie bietet gute fränkische Kost und Feriengäste finden Unterkunft in kleinen Pensionen, Gasthäusern oder Ferienwohnungen.

Es lohnt sich, in Zapfendorf zu leben, Station zu machen oder einen Urlaub zu verbringen.

Eingebettet in einer idyllischen Landschaft liegen die Dörfer des Marktes.

Ausgeschilderte Wanderwege führen durch Feld und Wald, am Fluss entlang und zu den Dörfern. Am Wegrand stehen Feldkreuze und Martern und von den Hügeln schweift der Blick bis nach Banz und zum Staffelberg.

Eidechsen huschen vorbei und Schmetterlinge begleiten den Wanderer. Stieglitz und Neuntöter pfeifen, Käfer und Raupen kreuzen den Weg - im oberen Maintal und am nördlichen Jura ist die Natur noch im Gleichgewicht. Die bäuerliche Kulturlandschaft bietet eine reiche Artenvielfalt und begeistert jeden Naturliebhaber.

Familien mit Kinder, Sportfreunde, Angler und Wanderer aber auch Kunstinteressierte kommen im Markt Zapfendorf auf ihre Kosten.

Das Warmwasser- und Freizeitbad Aquarena mit Mehrzweck-Sprudelbecken, Mutter- und Kindbereich, Sprungbecken, einem türkischen Dampfbad, einer Textilsauna und der Riesenwasserrutsche sowie einem Restaurant locken alle kleinen und großen "Wasserratten". Tennisplätze, ein 18-Loch-Golfplatz, Reithalle, Kinderspielplätze und diverse Sportplätze erfüllen (fast) alle Freizeitbedürfnisse.

Die herrliche Landschaft um den Main zieht Wanderer und Radfahrer in ihren Bann. Von den beschaulichen Mainauen hinauf zu den schönen fränkischen Dörfern führen gut ausgebaute Rad- und Wanderwege. Der Rennsteigverein, ein wohl einmaliger Bayerisch-Thüringischer-Verein mit Tradition, pflegt die Wanderwege und führt gemeinsame Wanderungen durch.

Die Valentini-Kapelle in Unterleiterbach ist ein barockes Kleinod, gebaut nach Plänen des Bamberger Architekten Johann Jakob Michael Küchel. Auch das Schloss in Unterleiterbach, gebaut um 1750, und die Abtei Maria Frieden, ein ehemaliges Schloss in Kirchschletten, sind einen Besuch wert. Und der bekannte letzte Einsiedler des Staffelberges, Ivo Hennemann, fand seine letzte Ruhestätte neben der Kirche in Oberleiterbach.

Wo so viele barocke Bauwerke zu finden sind, da ist eine beschauliche Lebensweise zuhause.

Die Zapfendorfer und die Dörfer lassen kaum eine Gelegenheit aus um ein zünftiges Kirchweihfest oder ein Brunnen-, Straßen-, Wald-, Linden- oder Angelfest zu feiern. Bei heimischem Bier, fränkischen Bratwürsten und der Blasmusik läßt's sich halt gut leben.

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