Der Hund - Der Freund des Menschen

Der Markt Zapfendorf appelliert an alle Hundebesitzer.

Diesen Ausspruch werden sicherlich viele Nicht-Hundehalter, die schon mit „Tretminen“ auf Gehwegen, in der freien Natur oder auf ihrem Grundstück in Berührung gekommen sind, sich nervtötendes Kläffen, Heulen oder Bellen anhören mussten oder gar von unbeaufsichtigt umherlaufenden Hunden „bedroht“ wurden, gar nicht gerne hören. Dabei trifft die Schuld hierfür nicht den Hund, sondern einzig und allein den Hundehalter, der die Verantwortung für seinen Hund und damit die Einhaltung von Regeln übernommen hat.

 

Quelle: Landratsamt Bamberg, FB 33 Jagd und Fischerei

Hundekot

Eine vielfach unterschätzte Gefahr stellt der Hundekot dar. Die darin enthaltenen Organismen stellen eine erhebliche Gefahr für Mensch und Tier dar.

Mit Nachdruck darf auf die Gefahren des Fuchsbandwurms hingewiesen werden. Schwerste Gesundheitsstörungen und sogar Todesfälle sind bekannt geworden. Die Fälle, in denen Kinder nach Kontakt mit Hundekot unter lebenslänglichen Gesundheitsstörungen leiden, sind leider nicht gering.

Durch eine regelmäßige Entwurmung des Hundes kann die Gefahr zwar verringert werden, aber die unappetitliche, ekelerregende Komponente für den Naturnutzer ist nach wie vor gegeben.

Aber auch die Landwirte sind in erheblichem Maß durch Verkotung von Futterpflanzen betroffen. Zum einen die persönliche Kontamination bei der Ernte, zum anderen die schlechte Futterqualität. Das Vieh verweigert die Futteraufnahme. Bei Kälbern, die verunreinigtes Futter fraßen, sind Todesfälle und schwerste Erkrankungen, die zur Tötung des Tieres führten, bekannt.

Es sollte für jeden Hundebesitzer eine Selbstverständlichkeit sein, stets geeignete Materialien mit sich zu führen, um die Exkremente seines Hundes unschädlich zu beseitigen. So wie es für den Tierhalter selbstverständlich ist, dass er seine Häufchen nicht überall, vor allem nicht auf fremden Grund hinsetzt, so sollte er sich dies auch für seinen Hund angewöhnen.

 

Der Markt Zapfendorf appelliert erneut an alle Hundebesitzer.

In jüngster Zeit gingen vermehrt Beschwerden ein. Kinder, ältere und ängstliche Personen werden durch dieses Verhalten bedroht und gefährdet. Außerdem werden auch zunehmend die öffentlichen Anlagen und Privatgrundstücke verschmutzt.

Deswegen nochmals die dringende Bitte an alle Hundebesitzer, sich an die Vorgaben zu halten, um solche Vorgänge für die Zukunft zu vermeiden!

Durch rücksichtsvolles Auftreten in der Öffentlichkeit leisten Sie als Hundehalter einen wichtigen Beitrag zu einem positiven Bild der Hundehaltung.

Akzeptieren Sie, dass es Menschen gibt, die Angst vor Hunden haben. Selbst wenn die Vernunft es möchte – Ängste lassen sich nicht abstellen.

Hunde müssen sich immer im Einwirkungsbereich des Hundeführers befinden und jederzeit zurückgerufen werden können.

Signalisieren Sie durch richtiges Verhalten, dass Ihnen Ihr Hund gehorcht. Rufen Sie Ihren Hund zu sich, wenn Ihnen Andere begegnen. Im Zweifel leinen Sie Ihren Hund an! Dies gilt besonders bei der Begegnung mit Kindern, Joggern, Radfahrern oder Menschen, die ihrerseits Tiere mitführen.

Innerhalb der geschlossenen Ortschaft sollten Hunde immer an der Leine geführt werden. Sie haben damit Ihren Hund besser unter Kontrolle, können unmittelbar und wirksam gegen unvorhergesehene Reaktionen vorgehen, wie z. B. Weglaufen, unkontrolliertes Pinkeln und Abkoten, Hochspringen und Beschnuppern an Passanten.

Benutzen Sie möglichst keine Leinen, die länger als 1,50 m sind. Sie können Fußgänger oder Radfahrer wegen der verzögerten Reaktion gefährden.

Heben Sie den Hundekot auf und entsorgen ihn ordnungsgemäß über Ihren Hausmüll oder über die durch die Gemeinde installierten Hundetoiletten. Hundekot ist nicht nur ein Ärgernis, sondern auch eine Infektionsquelle. Die Erreger finden auch durch die Schuhe einen Weg in die Wohnung.

Mensch und Tier danken es Ihnen.

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